Der Beschluss Nr. 28894 des Kassationshofs aus dem Jahr 2025 stellt klar, dass die Zustellung der Ablehnung von internationalem Schutz per Post erst mit der Aushändigung rechtswirksam wird. Bei Zweifeln an der Rechtzeitigkeit der Beschwerde ist das Gericht verpflichtet, Nachweise von der Verwaltung anzufordern.
Der Kassationsgerichtshof definiert mit dem Urteil Nr. 29344 von 2025 die Wirksamkeitsgrenzen der Anordnung zur Verlängerung der vorübergehenden Besetzung und stellt klar, wann die Zustellung an den Eigentümer obligatorisch ist und wann der Rechtsakt hingegen unmittelbare Wirkungen entfaltet.
Der Beschluss Nr. 29191 von 2025 des Kassationsgerichtshofs klärt die Verjährungsfristen für den Anspruch des Auftragnehmers auf Restzahlung bei öffentlichen Verträgen. Erfahren Sie, warum die verspätete Abnahme durch die öffentliche Verwaltung die Verjährung nicht unterbricht und wie Sie Ihre Forderungen rechtzeitig absichern.
Mit der Verfügung Nr. 29057/2025 legt der Kassationsgerichtshof die Anwendbarkeit von Artikel 44 des Insolvenzgesetzes auf die außerordentliche Verwaltung von Großunternehmen fest und bestimmt, dass die Wirkungen der Entziehung der Verwaltungsbefugnis ab der nullten Stunde des Tages der Ernennung des Kommissars eintreten.
Mit dem Beschluss Nr. 29025 aus dem Jahr 2025 schafft der Kassationsgerichtshof Klarheit über die Beweiskraft der schriftlichen Erklärung zum qualifizierten Anleger gemäß CONSOB-Verordnung und definiert die Grenzen der Informationspflichten des Finanzvermittlers sowie die Beweislast des Anlegers.
Wie werden Zinsen auf bevorrechtigte Forderungen in der Insolvenztabelle berechnet? Der Beschluss Nr. 29601 vom 10.11.2025 des Kassationsgerichtshofs stellt klar, dass der allgemeine gesetzliche Zinssatz gemäß Art. 1284 des Zivilgesetzbuches Anwendung findet, wobei Sondergesetze zum Schutz der Gläubigergleichbehandlung ausgeschlossen werden.
Der Kassationsgerichtshof schafft mit dem Urteil Nr. 29554 von 2025 Klarheit über die Fristen für die gerichtliche Bestätigung des Gewahrsams von Migranten in Rückführungseinrichtungen (CPR). Der vorübergehende Aufenthalt in Erstaufnahmeeinrichtungen nach der Landung lässt die für die Bestätigung der Anordnung des Quästors vorgesehene 48-Stunden-Frist nicht beginnen.
Mit dem Beschluss Nr. 29432 von 2025 stellt der Kassationsgerichtshof klar, dass die Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit von Rechtshandlungen des Insolvenzschuldners gemäß Art. 44 des Insolvenzgesetzes nicht die vorherige Durchführung einer obligatorischen Mediation erfordert, da sie keine dinglichen Rechte betrifft.
Der Beschluss Nr. 29918 vom 12. November 2025 des Kassationsgerichtshofs klärt die Anwendung des Kammerverfahrens und die Beweislast der Beschwerde gemäß Art. 739 der Zivilprozessordnung bei der Liquidation des Vermögens überschuldeter Personen, wodurch die Stabilität von Verkäufen und der Schutz der Gläubiger gewährleistet werden.
Der Kassationsgerichtshof definiert mit dem Beschluss Nr. 30212 vom 16.11.2025 die Kriterien zur Bestimmung der örtlichen Zuständigkeit bei Online-Verkäufen gefälschter Waren. Erfahren Sie, warum der Lieferort für die Bestimmung des zuständigen Gerichtsstandes nicht maßgeblich ist.