Der Oberste Kassationsgerichtshof hat mit Urteil Nr. 30777 aus dem Jahr 2025 die fehlende normative Kontinuität zwischen der aufgehobenen Ordnungswidrigkeit gemäß Art. 731 c.p. und dem neuen Verbrechen gemäß Art. 570-ter c.p. für die Nichteinhaltung der Bildungspflicht von Minderjährigen klargestellt. Dies führt zu einer "abolitio criminis" für früheres Verhalten und definiert die Voraussetzungen für die strafrechtliche Relevanz der Schulverweigerung neu. Entdecken Sie die Auswirkungen dieser grundlegenden Entscheidung.
Der Oberste Kassationsgerichtshof befasst sich mit dem Urteil Nr. 31119 aus dem Jahr 2025 mit einem entscheidenden Thema im Strafrecht: dem Widerspruch zwischen der Urteilsformel und der Begründung eines Urteils. Erfahren Sie, wie Richter den unmittelbaren Entscheidungswillen mit der Klarstellungsfunktion der Begründung abwägen und wann letztere einen Fehler in der Urteilsformel korrigieren kann, um Gerechtigkeit und Kohärenz zu gewährleisten.
Der Oberste Kassationsgerichtshof für Strafsachen klärt mit dem Urteil Nr. 31769/2025 einen entscheidenden Aspekt des strafprozessualen Rechts: Die unterlassene Protokollierung der Verteidigungsschlussanträge führt nicht zur absoluten Nichtigkeit, wenn der Verteidiger seine Befugnisse uneingeschränkt ausüben konnte. Entdecken Sie die Auswirkungen dieser wichtigen Entscheidung für den Schutz der Rechte im Gerichtsverfahren.
Der Oberste Kassationsgerichtshof klärt mit Urteil Nr. 30311/2025 die Unzulässigkeit des Widerspruchs zwischen Urteilsformel und Begründung im Rückverweisungsverfahren. Erfahren Sie, warum dieser Mangel nur mit einem außerordentlichen Rechtsmittel gemäß Art. 625-bis StPO geltend gemacht werden muss, ein entscheidender Punkt für die Strafverteidigung und die ordnungsgemäße Bearbeitung von Rechtsmitteln.
Der Oberste Kassationsgerichtshof klärt mit dem Urteil Nr. 32175 aus dem Jahr 2025 die Grenzen des Verhaltens der „Ausbeutung“ Minderjähriger im Delikt der Kinderpornografie gemäß Art. 600-ter StGB. Erfahren Sie, wie Gewalt und Drohung die „häusliche Pornografie“ ausschließen können und welche Auswirkungen diese Entscheidung für den Schutz Minderjähriger hat.
Der Oberste Kassationsgerichtshof hat mit Urteil 31668/2025 die strafrechtliche Verantwortung für Personen, die nach einer Krankenhauseinweisung mit SARS-CoV-2-Positivität entlassen wurden und nicht unverzüglich in ihre Wohnung zurückkehren, dargelegt. Dieses Urteil bestätigt die absolute Geltung des Mobilitätsverbots und seine fortwährenden rechtlichen Auswirkungen, auch nach der akuten Phase des Gesundheitsnotstands.
Eine eingehende Analyse der jüngsten Entscheidung des Kassationsgerichtshofs, Urteil Nr. 32176 von 2025, die klar den entscheidenden Zeitpunkt für die Beurteilung der Zeugnisfähigkeit eines minderjährigen Subjekts zum Zeitpunkt der Taten, das jedoch zum Zeitpunkt der Beweiserhebung volljährig geworden ist, darlegt und wichtige Anregungen für den prozessualen Schutz und die korrekte Erhebung von Erklärungen bietet.
Erkunden Sie die jüngste Entscheidung des Obersten Kassationsgerichtshofs, Urteil Nr. 30279 vom Jahr 2025, die klärt, wann die Verbreitung von Sportereignissen in einem öffentlichen Lokal mit privatem Abonnement eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Vertiefen Sie die Bedeutung der "Gewinnerzielungsabsicht" und ihre rechtlichen Auswirkungen für Betreiber und Fachleute der Branche, und bieten Sie einen wesentlichen Rahmen zur Vermeidung von Sanktionen.
Wir analysieren die Entscheidung des Obersten Kassationsgerichts Nr. 32177 von 2025, die die Anwendungsbeschränkungen von Artikel 573 Absatz 1-bis der Strafprozessordnung klärt, wenn die strafrechtlichen Anfechtungen des Angeklagten und die zivilrechtlichen Anfechtungen des Nebenklägers nebeneinander bestehen. Dabei wird die Bedeutung des 'simultaneus processus' für die Gerechtigkeit und die Kohärenz der Entscheidungen dargelegt.
Der Oberste Kassationsgerichtshof definiert mit Urteil Nr. 32041/2025 die betrügerische Arbeitsvermittlung als ein Gefährdungsdelikt, das durch die Ausnutzung eines Schlupflochs vollendet wird. Wir untersuchen die Auswirkungen dieser wichtigen Entscheidung für den Schutz der Arbeitnehmer und die unternehmerische Verantwortung im Einklang mit den arbeitsrechtlichen Bestimmungen.