Anwaltskanzlei Bianucci
Feststellung der Invalidität und Verschlimmerung des Krankheitsbildes: Die Beweislast gemäß Beschluss Nr. 27354/2025

Wie ist die Verschlimmerung einer Krankheit in sozialversicherungsrechtlichen Streitigkeiten nachzuweisen? Der Beschluss Nr. 27354 vom 13. Oktober 2025 des Kassationsgerichtshofs präzisiert die strengen Darlegungs- und Beweislasten für die Beantragung eines neuen technischen Sachverständigengutachtens gemäß Art. 445-bis der Zivilprozessordnung.

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Missbrauch von befristeten Arbeitsverträgen im öffentlichen Dienst: Schadensersatz im Urteil Nr. 27634 von 2025

Der Kassationsgerichtshof klärt mit dem Urteil Nr. 27634 von 2025 die Kriterien für die Bemessung des Schadensersatzes bei missbräuchlicher Verlängerung befristeter Arbeitsverträge im privatisierten öffentlichen Dienst und gewährleistet den Arbeitnehmerschutz im Einklang mit den Grundsätzen der Europäischen Union.

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Prozesskostenentscheidung ohne Kostenverzeichnis: Klarstellungen des Kassationsgerichtshofs im Beschluss Nr. 27607/2025

Der Kassationsgerichtshof erläutert mit dem Beschluss Nr. 27607/2025 die gerichtliche Verurteilung zur Tragung der Prozesskosten von Amts wegen in Abwesenheit eines Kostenverzeichnisses und legt die Befugnisse des Richters sowie die Grenzen der Begründungspflicht für die einzelnen zu Lasten der unterliegenden Partei liquidierten Posten fest.

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Berufskrankheiten und organisatorische Zwänge: Der Nachweis des Kausalzusammenhangs im Beschluss Nr. 27444 von 2025

Mit dem Beschluss Nr. 27444 von 2025 präzisiert der Kassationsgerichtshof die Beweislast für die Anerkennung psychischer Erkrankungen aufgrund organisatorischer Zwänge am Arbeitsplatz. Die bloße Ausübung der Tätigkeit reicht nicht aus; es muss das schikanöse Verhalten des Arbeitgebers nachgewiesen werden.

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Obergrenze für die Vergütung öffentlicher Verwalter: Die Grenzen der analogen Anwendung im Urteil Nr. 28651/2025

Der Kassationsgerichtshof klärt mit dem Urteil Nr. 28651/2025 die Anwendungsbereiche der Vergütungsobergrenze für Verwalter von Unternehmen mit staatlicher Beteiligung des Wirtschafts- und Finanzministeriums. Da es sich um eine Ausnahmebestimmung handelt, ist die analoge Anwendung auf privatrechtliche Vereinigungen ausgeschlossen. Wir erläutern die Einzelheiten.

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Festsetzung der Gerichtskosten: Die Pflicht zur phasenweisen Spezifizierung gemäß Kassationsgerichtsurteil Nr. 28631/2025

Mit dem Beschluss Nr. 28631/2025 präzisiert das Kassationsgericht die Pflicht zur Festsetzung der Anwaltskosten unter Unterscheidung der einzelnen Verfahrensphasen gemäß Ministerialdekret Nr. 55 von 2014, um Transparenz und die Einhaltung der Tarifparameter zu gewährleisten.

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Anwesenheit in der mündlichen Verhandlung und prozessuale Fristen: Der Kassationsgerichtshof schafft Klarheit mit der Anordnung Nr. 28186/2025

Die Anordnung Nr. 28186/2025 des Kassationsgerichtshofs präzisiert die Mitteilungspflicht für in der Verhandlung verlesene Beschlüsse. Zieht sich das Gericht zur Beratung zurück und entscheidet unmittelbar, gilt der Beschluss auch für abwesende Verteidiger als bekannt.

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Festsetzung der Rechtsanwaltskosten: Die Grenzen des Richters gemäß Beschluss Nr. 28749 vom 30.10.2025

Entdecken Sie die wichtige Klarstellung des Kassationsgerichtshofs mit dem Beschluss Nr. 28749 vom 30.10.2025 zu den Mindestgrenzen für die Festsetzung der Prozesskosten: Der Richter darf die ministeriellen Durchschnittswerte nicht um mehr als 50 Prozent unterschreiten, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen.

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Die präventive technische Begutachtung und der Anspruch auf Sozialleistungen: Beschluss Nr. 28659 des Jahres 2025

Mit dem Beschluss Nr. 28659 des Jahres 2025 definiert der Kassationsgerichtshof den genauen Anwendungsbereich der obligatorischen präventiven technischen Begutachtung gemäß Art. 445-bis der italienischen Zivilprozessordnung und stellt klar, dass die Bestätigung der gesundheitlichen Voraussetzungen nicht mit der Feststellung des Anspruchs auf Sozialleistungen gleichzusetzen ist.

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TARI und Strandbäder: Der Strand ist gemäß der Verordnung Nr. 26696 von 2025 stets steuerpflichtig

Mit der Verordnung Nr. 26696 vom 3. Oktober 2025 schafft der Kassationsgerichtshof Klarheit über die Abfallsteuer (TARI) für Strandbäder: Der staatliche Strandbereich ist kein bloßes Zubehör, sondern der Kern der wirtschaftlichen Tätigkeit und unterliegt daher der kommunalen Abgabe.