Die Beauftragung einer Bank oder einer Online-Trading-Plattform impliziert ein Vertrauensverhältnis, das durch präzise Vorschriften geregelt ist. Wenn dieses Verhältnis durch technische Fehler, Fahrlässigkeit oder Versäumnisse beeinträchtigt wird, können die wirtschaftlichen Folgen für den Anleger erheblich sein. Wir verstehen zutiefst die Frustration und das Gefühl der Ohnmacht, wenn man sieht, wie das eigene Kapital nicht durch die Marktentwicklung, sondern durch eine Fehlleistung dessen, der die Ausführung des Auftrags hätte schützen sollen, geschmälert wird. Als erfahrener Anwalt für Schadensersatz in Mailand befasst sich Rechtsanwalt Marco Bianucci täglich mit der Analyse des Verhaltens von Finanzintermediären zum Schutz der Sparer.
Die italienische Gesetzgebung, insbesondere der Testo Unico della Finanza (TUF) und die Consob-Verordnungen, auferlegt den Intermediären strenge Pflichten der Sorgfalt, Korrektheit und Transparenz. Der Intermediär muss Aufträge zu den bestmöglichen Bedingungen für den Kunden (Best Execution) und zeitnah ausführen. Die Nichtausführung eines Verkaufsauftrags (Stop-Loss nicht ausgelöst oder Auftrag grundlos widerrufen) oder die fehlerhafte Ausführung eines Kaufauftrags stellen eine Vertragsverletzung dar. Wenn diese Vertragsverletzung einen direkten finanziellen Verlust verursacht, besteht ein Anspruch auf Schadensersatz.
Die Auseinandersetzung mit einem Bankinstitut oder einer Wertpapierfirma erfordert eine solide und gut dokumentierte Rechtsstrategie. Der Ansatz von Rechtsanwalt Marco Bianucci, einem erfahrenen Anwalt für Bankrecht und Schadensersatz in Mailand, beginnt mit einer strengen Analyse der Vertragsdokumentation und der Transaktionsprotokolle. Wir bestreiten nicht nur den Fehler, sondern rekonstruieren den Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten des Intermediärs und dem dem Kunden entstandenen Vermögensschaden.
Unsere Tätigkeit konzentriert sich auf die präzise Quantifizierung des wirtschaftlichen Schadens. Dies umfasst sowohl den direkten Schaden (danno emergente), d. h. den reinen Verlust, der durch den Fehler entstanden ist (z. B. ein Wertpapier, das zu einem niedrigeren Preis als dem erteilten Auftrag verkauft wurde), als auch den entgangenen Gewinn (lucro cessante), d. h. den Gewinn, den der Anleger erzielt hätte, wenn der Auftrag korrekt ausgeführt worden wäre. In unserer Kanzlei in der Via Alberto da Giussano 26 bewerten wir jeden einzelnen Aspekt des Falls und prüfen, ob der Intermediär die für die Art des Auftrags erforderliche berufliche Sorgfalt angewendet hat. Wir unterstützen den Kunden sowohl in der Beschwerde- und Mediationsphase (oft obligatorisch oder ratsam, wie z. B. die Anrufung des ACF - Schiedsgericht für Finanzstreitigkeiten) als auch in der möglichen Gerichtsphase.
Wenn die Bank einen ordnungsgemäß erteilten Verkaufsauftrag nicht ausführt und dies zu einem Verlust führt (z. B. der Wert des Wertpapiers sinkt anschließend), kann der Intermediär für Vertragsverletzung haftbar gemacht werden. Es muss nachgewiesen werden, dass der Auftrag gemäß den vorgesehenen Modalitäten erteilt wurde, und der Unterschied zwischen dem angeordneten Verkaufspreis und dem tatsächlichen oder aktuellen Preis muss beziffert werden.
Ja, technische Störungen von Online-Handelsplattformen entbinden den Intermediär nicht automatisch von der Haftung. Wenn der Systemabsturz die Schließung einer Verlustposition oder die Eröffnung einer vorteilhaften Position verhindert und dieser Absturz auf Fahrlässigkeit bei der Systemwartung zurückzuführen ist, kann Schadensersatz verlangt werden. Ein erfahrener Anwalt für Schadensersatz kann die Haftungsausschlussklauseln prüfen, die oft in Verträgen enthalten sind und nicht immer gültig sind, wenn die Störung schwerwiegend ist.
Die Fristen für die Anfechtung sind kurz und hängen von der Art der Transaktion ab. Im Allgemeinen ist es jedoch unerlässlich, sofort nach Feststellung des Fehlers eine schriftliche Beschwerde einzureichen. Für die eigentliche rechtliche Klage gelten die allgemeinen zehnjährigen Verjährungsfristen für vertragliche Haftung, aber schnelles Handeln ist entscheidend für die Beweissicherung.
Der Schadensersatz zielt darauf ab, das Vermögen des Anlegers in die Lage zurückzuversetzen, in der es sich befunden hätte, wenn der Auftrag korrekt ausgeführt worden wäre. Er wird in der Regel berechnet, indem die Differenz zwischen dem erzielten wirtschaftlichen Ergebnis und dem Ergebnis, das bei korrekter Ausführung des Auftrags erzielt worden wäre (kontrafaktisches Kriterium), ermittelt wird.
Wenn Sie glauben, einen wirtschaftlichen Schaden erlitten zu haben, weil ein Börsenauftrag nicht ausgeführt oder fehlerhaft verwaltet wurde, lassen Sie nicht zu, dass die Zeit vergeht und Ihre Rechte beeinträchtigt werden. Rechtsanwalt Marco Bianucci steht Ihnen zur Verfügung, um die Details Ihrer Situation zu prüfen und die Voraussetzungen für eine Schadensersatzklage zu bewerten. Kontaktieren Sie die Kanzlei, um einen Termin in unserem Büro in Mailand zu vereinbaren.