Eine Anzeige wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu erhalten, ist ein Moment großer Anspannung und Sorge. Die Angst vor dem Entzug des Führerscheins, der Beschlagnahme des Fahrzeugs und den Auswirkungen auf das Strafregister ist völlig verständlich. Als Strafverteidiger in Mailand versteht Rechtsanwalt Marco Bianucci zutiefst, welche Auswirkungen ein Strafverfahren dieser Art auf das Berufs- und Privatleben eines Mandanten haben kann. Es ist wichtig zu wissen, dass ein positives Ergebnis bei vorläufigen Tests nicht automatisch einer endgültigen Verurteilung gleichkommt und dass das Recht auf Verteidigung spezifische Instrumente zur Wahrung der eigenen Position bietet.
Artikel 187 der Straßenverkehrsordnung bestraft jeden, der sich nach Einnahme von Betäubungs- oder psychotropen Substanzen in einem Zustand der psycho-physischen Beeinträchtigung ans Steuer setzt. Die italienische Gesetzgebung ist in diesem Punkt besonders streng und stuft das Verhalten nicht als einfachen Verwaltungsverstoß, sondern als echte Straftat ein. Die vorgesehenen Sanktionen sind empfindlich und umfassen eine Geldstrafe von 1.500 bis 6.000 Euro und eine Haftstrafe von sechs Monaten bis zu einem Jahr. Zu diesen Hauptstrafen kommt die ergänzende Verwaltungsstrafe des Entzugs des Führerscheins von einem bis zu zwei Jahren. Darüber hinaus wird, wenn das Fahrzeug der Person gehört, die die Straftat begangen hat, die obligatorische Beschlagnahme des Fahrzeugs angeordnet, es sei denn, das Fahrzeug gehört einer Person, die nicht an der Straftat beteiligt ist. Es ist wichtig, die rechtliche Unterscheidung zwischen dem bloßen Konsum von Substanzen und dem tatsächlichen Zustand der Beeinträchtigung während der Fahrt hervorzuheben, ein Punkt, dem die Rechtsprechung für die Verteidigung erhebliche Bedeutung beigemessen hat.
Der Ansatz von Rechtsanwalt Marco Bianucci, einem erfahrenen Anwalt für Strafrecht und Verkehrsdelikte, basiert auf einer technischen und rigorosen Analyse der Verfahrensakten. In Fällen der Anfechtung gemäß Art. 187 C.d.S. beschränkt sich die Verteidigungsstrategie nicht auf die bürokratische Abwicklung des Verfahrens, sondern geht auf die wissenschaftlichen und verfahrenstechnischen Aspekte der Feststellung ein. Die Anwaltskanzlei Bianucci prüft sorgfältig die Richtigkeit der von den Strafverfolgungsbehörden und Gesundheitseinrichtungen bei der Entnahme von Körperflüssigkeiten angewandten Verfahren. Oft weist ein positives Ergebnis toxikologischer Analysen nur auf eine frühere Einnahme hin, die Tage zurückliegen kann, beweist aber nicht notwendigerweise den Zustand der Beeinträchtigung zum Zeitpunkt der Fahrt, ein unerlässliches Tatbestandsmerkmal für das Vorliegen der Straftat. Ziel ist es, jedes Detail zu prüfen, von der Verwahrungskette der Proben bis zur Gültigkeit der verwendeten Geräte, um eine solide Verteidigungslinie aufzubauen, die auf einen Freispruch oder eine maximale Begrenzung der Sanktionen abzielt, wobei auch der Zugang zu gemeinnütziger Arbeit zur Tilgung der Straftat und zur Aufhebung der Beschlagnahme bewertet wird.
Nicht unbedingt. Der Oberste Kassationsgerichtshof hat wiederholt klargestellt, dass für die Begründung der Straftat nicht die bloße Anwesenheit von Spuren von Betäubungsmitteln im Blut ausreicht (die nur eine frühere Einnahme beweisen), sondern dass der tatsächliche Zustand der psycho-physischen Beeinträchtigung zum Zeitpunkt der Fahrt nachgewiesen werden muss. Ein erfahrener Strafverteidiger wird genau prüfen, ob diese Beeinträchtigung korrekt festgestellt wurde oder ob Spielraum für die Anfechtung der Anklage besteht.
Vorsorglich wird der Führerschein sofort eingezogen und die vorläufige Aussetzung durch den Präfekten angeordnet. Wenn das Fahrzeug dem Fahrer gehört, wird es zur Beschlagnahme präventiv beschlagnahmt. Durch eine rechtzeitige Verteidigung ist es jedoch möglich, gegen vorsorgliche Maßnahmen Einspruch einzulegen oder im Gerichtsverfahren die Umwandlung der Freiheits- und Geldstrafe in gemeinnützige Arbeit zu beantragen, was bei erfolgreicher Ableistung die Beschlagnahme des Fahrzeugs vermeidet und die Dauer des Führerscheinentzugs halbiert.
Gemeinnützige Arbeit stellt in diesen Fällen ein sehr vorteilhaftes Prämieninstrument dar, da sie zur Tilgung der Straftat führt. Sie ist jedoch kein automatisches Recht und kann nicht gewährt werden, wenn der Angeklagte einen Verkehrsunfall verursacht hat oder sie bereits zuvor in Anspruch genommen hat. Rechtsanwalt Marco Bianucci wird die Erfüllung der Voraussetzungen im Einzelfall prüfen, um den Antrag auf die richtige Weise und zum richtigen Zeitpunkt zu stellen.
Während für Alkohol (Art. 186) verschiedene Schweregrade auf der Grundlage des Blutalkoholspiegels existieren, gibt es für Betäubungsmittel (Art. 187) keine Schwellenwerte: Die Straftat ist einheitlich und tritt bei Beeinträchtigung durch Substanzen ein, unabhängig von der festgestellten Menge. Die Feststellungsverfahren sind unterschiedlich und erfordern für Art. 187 fast immer eine Untersuchung in Gesundheitseinrichtungen, was die Überprüfung der Einhaltung der medizinischen und rechtlichen Protokolle entscheidend macht.
Die Bewältigung eines Strafverfahrens wegen Fahrens unter Drogeneinfluss erfordert Kompetenz und Schnelligkeit. Wenn Ihnen Artikel 187 C.d.S. vorgeworfen wird, lassen Sie die Situation nicht unkontrolliert verlaufen. Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Marco Bianucci in seiner Kanzlei in Mailand in der Via Alberto da Giussano, 26. In einem ersten Gespräch können Sie das Protokoll analysieren, die am besten geeignete Verteidigungsstrategie bewerten und Ihre Rechte und Ihren Führerschein schützen.