Die Führung eines Unternehmens, das auf einer öffentlichen Konzession basiert, sei es ein Kiosk, ein Küstenstreifen oder eine städtische Geschäftsfläche, erfordert Stabilität und Rechtssicherheit. Wenn die öffentliche Verwaltung plötzlich beschließt, diese Konzession zu widerrufen, nicht zu verlängern oder zurückzuziehen, können die wirtschaftlichen Folgen für den Unternehmer verheerend sein. Wir verstehen zutiefst die Verwirrung und Besorgnis, die entstehen, wenn die eigene Einkommensquelle durch einen scheinbar ungerechten oder unbegründeten Verwaltungsakt bedroht wird. Als erfahrener Anwalt für Schadensersatz in Mailand bietet Rechtsanwalt Marco Bianucci gezielte Rechtsberatung zum Schutz der Investitionen und der Arbeit von Konzessionären angesichts rechtswidriger Handlungen der öffentlichen Verwaltung.
Das Verhältnis zwischen Privatperson und öffentlicher Verwaltung wird durch strenge Vorschriften geregelt, die das öffentliche Interesse mit den Rechten des Konzessionärs abwägen. Obwohl die öffentliche Stelle die Befugnis zur Selbstkontrolle besitzt und eine Konzession aus nachträglichen Gründen des öffentlichen Interesses widerrufen kann, ist diese Befugnis weder unbegrenzt noch willkürlich. Die italienische Rechtsprechung anerkennt das Prinzip des berechtigten Vertrauens: Wenn der Private im guten Glauben auf die Stabilität des Verwaltungsaktes vertraut und Ressourcen und Zeit investiert hat, kann ein plötzlicher oder rechtswidriger Widerruf eine unerlaubte Handlung darstellen. Der Schadensersatzanspruch entsteht nicht automatisch bei jedem Widerruf, sondern wird fällig, wenn die Verwaltungsmaßnahme gegen die Regeln der Korrektheit und des guten Glaubens verstößt oder wenn der Akt durch Ermessensmissbrauch oder Gesetzesverletzung fehlerhaft ist. Es ist wichtig, zwischen dem Schutz des berechtigten Interesses (das oft vor dem TAR geltend gemacht wird) und dem subjektiven Recht auf Ersatz des erlittenen Vermögensschadens zu unterscheiden.
Die Auseinandersetzung mit einem Rechtsstreit gegen eine öffentliche Stelle erfordert eine Strategie, die Kenntnisse des Verwaltungs- und Zivilrechts integriert. Der Ansatz von Rechtsanwalt Marco Bianucci, einem erfahrenen Anwalt für Schadensersatz in Mailand, beginnt mit einer rigorosen Analyse des Widerrufs- oder Ablehnungsbescheids der Verlängerung. Der erste Schritt besteht darin, die formelle und materielle Rechtmäßigkeit des Aktes zu überprüfen: Wurden die Verfahren eingehalten? Sind die vom Amt angeführten Gründe real und ausreichend? Sobald die Rechtswidrigkeit des Verwaltungshandelns festgestellt ist, konzentriert sich die Kanzlei auf die genaue Bezifferung des wirtschaftlichen Schadens. Dies umfasst sowohl den direkten Schaden, d.h. die unnötig angefallenen Kosten und den sofortigen Wertverlust der Investitionen, als auch den entgangenen Gewinn, d.h. den Gewinn, den das Unternehmen erzielt hätte, wenn die Konzession regulär fortgesetzt worden wäre. Die Verteidigung wird so aufgebaut, dass der direkte kausale Zusammenhang zwischen dem rechtswidrigen Akt und dem wirtschaftlichen Verlust nachgewiesen wird, mit dem Ziel, eine vollständige Entschädigung für den Mandanten zu erwirken.
Nicht immer. Schadensersatz ist nur geschuldet, wenn der Widerruf rechtswidrig ist oder wenn er, obwohl rechtmäßig, das berechtigte Vertrauen des Einzelnen verletzt, ohne eine Entschädigung vorzusehen, oder wenn er unter Verletzung der Pflichten zur Korrektheit und des Verfahrensguten Glaubens erfolgt ist. Eine spezifische Bewertung des Einzelfalls ist erforderlich.
Im Allgemeinen deckt der Schadensersatz die für die Tätigkeit angefallenen direkten Kosten und die nicht abgeschriebenen Investitionen (direkter Schaden) sowie den Verlust zukünftiger Gewinne, die vernünftigerweise erzielt worden wären (entgangener Gewinn), für die verbleibende Laufzeit der Konzession oder für die Zeit, die für die Wiederaufnahme einer ähnlichen Tätigkeit erforderlich ist, ab.
Die Fristen sind sehr kurz. Für die Anfechtung des rechtswidrigen Verwaltungsaktes vor dem TAR beträgt die Frist in der Regel 60 Tage ab Zustellung. Für die eigenständige Schadensersatzklage können die Fristen länger sein, aber es ist immer ratsam, unverzüglich zu handeln, um die eigenen Rechte nicht zu gefährden.
Wenn die Konzession abgelaufen war, besteht kein automatischer Anspruch auf Verlängerung. Wenn jedoch die Verwaltung durch ihr Verhalten oder frühere Handlungen eine berechtigte Erwartung auf Verlängerung geweckt hat und diese dann zu Unrecht verweigert und dadurch Schäden verursacht hat, könnte ein Schadensersatzanspruch wegen vorvertraglicher Haftung bestehen.
Wenn Ihr Unternehmen aufgrund eines Widerrufs, Verfalls oder einer Nichtverlängerung einer öffentlichen Konzession gefährdet ist, ist schnelles und kompetentes Handeln unerlässlich. Rechtsanwalt Marco Bianucci steht Ihnen zur Verfügung, um die Verwaltungsunterlagen zu prüfen und die Voraussetzungen für eine Schadensersatzklage zu bewerten. Kontaktieren Sie die Anwaltskanzlei Bianucci in der Via Alberto da Giussano 26 in Mailand, um einen Termin zu vereinbaren und die beste Strategie zur Verteidigung Ihres Unternehmensvermögens festzulegen.