Wenn man sich in der Phase nach der Eheschließung befindet, ist eine der heikelsten Vermögensfragen die Erhebung des Anteils am Endgehalt (Trattamento di Fine Rapporto - TFR), der vom Ex-Ehepartner angesammelt wurde. Oftmals kann die vom Arbeitgeber der Gegenseite bereitgestellte Berechnung ungenau, unvollständig oder offensichtlich falsch sein, wodurch die Summe, die dem Antragsteller rechtmäßig zusteht, ungerechtfertigt reduziert wird. Als Scheidungsanwalt mit Sitz in Mailand versteht Rechtsanwalt Marco Bianucci die Frustration, die daraus entsteht, nicht nur für die Anerkennung eines Rechts kämpfen zu müssen, sondern auch für dessen korrekte wirtschaftliche Quantifizierung. Es geht nicht nur um Zahlen, sondern darum, sicherzustellen, dass das Gesetz in seiner Gesamtheit angewendet wird, um die wirtschaftliche Zukunft des Mandanten zu schützen.
Die italienische Gesetzgebung, insbesondere Artikel 12-bis des Scheidungsgesetzes (L. 898/1970), legt fest, dass der Ehepartner, dem eine Scheidungsrente zugesprochen wurde und der nicht wieder geheiratet hat, Anspruch auf einen Prozentsatz der vom anderen Ehepartner erhaltenen Abfindung hat, auch wenn diese nach dem Urteil anfällt. Dieser Prozentsatz beträgt 40 % der gesamten Abfindung, die sich auf die Jahre bezieht, in denen das Arbeitsverhältnis mit der Ehe zusammenfiel. Die Ermittlung der Bemessungsgrundlage ist jedoch nicht immer linear. Unternehmen können Vergütungsbestandteile weglassen, die Anzahl der Jahre, in denen das Verhältnis bestand, falsch berechnen oder wesentliche Geldentwertungen nicht berücksichtigen. Sich blind auf die vom Gegner oder dessen Unternehmen vorgelegte Aufstellung zu verlassen, kann zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen. Es ist unerlässlich zu prüfen, ob die Berechnung die Kriterien der tatsächlichen Entstehung einhält und ob sie alle Vergütungsbestandteile enthält, die zur Bildung des TFR beitragen, um zu vermeiden, dass restriktive Auslegungen das Recht des Begünstigten verletzen.
Rechtsanwalt Marco Bianucci, ein erfahrener Anwalt für Familienrecht in Mailand, verfolgt eine strenge und analytische Methode, um Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem TFR anzugehen. Die Strategie der Kanzlei beschränkt sich nicht auf die Übernahme der bereitgestellten Daten, sondern umfasst eine Phase der eingehenden Prüfung. In Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Arbeitsberatern prüft die Kanzlei die formelle und materielle Richtigkeit der vom Unternehmen des Ex-Ehepartners erstellten Berechnungen. Sollten Unstimmigkeiten auftreten, wird zunächst ein formeller Antrag auf Berichtigung und Ergänzung der Unterlagen gestellt. Wenn das Unternehmen oder die Gegenseite Widerstand leisten, ist Rechtsanwalt Marco Bianucci bereit, die entsprechenden rechtlichen Schritte einzuleiten, einschließlich der Klage vor dem Arbeitsgericht oder dem Scheidungsrichter, um die Vorlage der Gehaltsabrechnungen und die Verurteilung zur Zahlung des tatsächlich geschuldeten Betrags zu erwirken. Ziel ist es, den Mandanten von der technischen Last der Überprüfung zu entlasten und sicherzustellen, dass jeder Euro, der für die gemeinsamen Jahre zusteht, anerkannt wird.
Die Berechnung basiert auf 40 % der erhaltenen gesamten Nettobezahlung, jedoch bezogen auf die Jahre, in denen das Arbeitsverhältnis mit der Ehe zusammenfiel. Um eine genaue Berechnung durchzuführen, müssen das Eintrittsdatum, das Datum der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, das Datum der Eheschließung und das Datum der endgültigen rechtlichen Trennung bekannt sein. Gerade bei dieser Neuaufteilung kommt es oft zu Fehlern bei den Unternehmensberechnungen.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die für die Feststellung des Anspruchs erforderlichen Daten bereitzustellen. Wenn das Unternehmen sich weigert oder unvollständige Daten liefert, können rechtliche Schritte eingeleitet werden. Ein erfahrener Anwalt für Familienrecht kann beim Gericht eine Anordnung zur Vorlage von Dokumenten gemäß Art. 210 ZPO beantragen, die den Arbeitgeber verpflichtet, die offiziellen Aufzeichnungen und Berechnungen vorzulegen.
Nein, die grundlegende Voraussetzung für den Erhalt des TFR-Anteils ist der Anspruch auf die Scheidungsrente. Wenn Sie in der Scheidung auf die Rente verzichtet haben oder diese in einer einzigen Zahlung (einmalig) erhalten haben, verlieren Sie automatisch das Recht auf den Anteil der Abfindung des Ex-Ehepartners.
Ja, das Recht auf den TFR-Anteil unterliegt der Verjährung. Im Allgemeinen beträgt die Frist fünf Jahre ab dem Zeitpunkt, an dem das Recht geltend gemacht werden kann, d. h. ab dem Datum, an dem der Ex-Ehepartner die Abfindung erhalten hat. Es ist entscheidend, umgehend aktiv zu werden, sobald Sie von der Beendigung des Arbeitsverhältnisses des Ex-Ehepartners erfahren, um den Verlust des Rechts durch Fristablauf zu vermeiden.
Wenn Sie vermuten, dass die vom Unternehmen Ihres Ex-Ehepartners bereitgestellte TFR-Berechnung fehlerhaft ist oder Ihnen der Zugang zu den notwendigen Informationen verweigert wird, ist es an der Zeit, professionell einzugreifen. Rechtsanwalt Marco Bianucci empfängt Sie in seiner Kanzlei in Mailand in der Via Alberto da Giussano, 26, um Ihre Unterlagen zu analysieren und die Richtigkeit der Beträge zu überprüfen. Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Marco Bianucci noch heute, um Ihre wirtschaftlichen Interessen zu schützen und sicherzustellen, was Ihnen gesetzlich zusteht.