Ein Unfall aufgrund eines Sturzes auf einer Rolltreppe oder einem Laufband ist ein traumatisches Ereignis, das erhebliche körperliche Folgen haben kann, von leichten Prellungen bis hin zu komplexen Frakturen. In Mailand, einer Stadt mit einer hohen Dichte an Infrastrukturen wie den U-Bahn-Stationen der ATM, den Flughäfen Linate und Malpensa sowie zahlreichen Einkaufszentren, sind solche Unfälle leider häufig. Oft neigt das Opfer dazu, sich selbst die Schuld zu geben, aber es ist wichtig zu verstehen, dass ein Anspruch auf Entschädigung besteht, wenn der Unfall durch eine Fehlfunktion, einen plötzlichen Stillstand oder mangelnde Wartung der Anlage verursacht wurde. Als Anwalt für Schadensersatzrecht ist es unser Ziel, die erlittenen Unannehmlichkeiten in einen gerechten rechtlichen Schutz umzuwandeln, indem wir die Verantwortung des Betreibers oder Eigentümers der Anlage feststellen.
Der italienische Rechtsrahmen regelt diese Fälle hauptsächlich durch Artikel 2051 des Zivilgesetzbuches, der die Haftung für Dinge in Obhut regelt. Nach dieser Bestimmung haftet der Obhutsträger (d. h. die Behörde oder das Unternehmen, das die Rolltreppe oder das Laufband betreibt) objektiv für Schäden, die durch die Sache selbst verursacht werden, es sei denn, er weist einen Zufallsglückfall nach. Dies bedeutet, dass die Haftung des Betreibers vermutet wird: Nicht der Geschädigte muss die Schuld des Obhutsträgers beweisen, sondern letzterer muss nachweisen, dass das Ereignis aufgrund eines unvorhersehbaren und außergewöhnlichen externen Faktors eingetreten ist, der den Kausalzusammenhang unterbrechen kann. Um diesen Schutz jedoch in Anspruch nehmen zu können, muss das Opfer den Kausalzusammenhang zwischen der Fehlfunktion der Maschine und dem erlittenen körperlichen Schaden nachweisen. Hier wird die Genauigkeit bei der Rekonstruktion der Fakten für den Ausgang des Entschädigungsverfahrens entscheidend.
Rechtsanwalt Marco Bianucci, ein auf Schadensersatz spezialisierter Anwalt in Mailand, geht jeden Fall von Unfällen auf mechanisierten Anlagen mit einer strengen und analytischen Strategie an. Die Ermittlungsphase ist entscheidend: Die Kanzlei wird sofort tätig, um alle notwendigen Beweismittel zu sammeln, wie z. B. Aufzeichnungen von Überwachungskameras (unerlässlich in ATM-Stationen oder Flughäfen), Zeugenaussagen von Anwesenden und Protokolle von Einsätzen der Behörden oder des Sicherheitspersonals. Der Ansatz der Kanzlei zielt darauf ab, den häufigen Einwänden von Versicherungsgesellschaften entgegenzuwirken, die oft versuchen, die alleinige Schuld der Ablenkung des Nutzers zuzuschieben. Dank seiner langjährigen Erfahrung in der Abwicklung komplexer Schadensfälle prüft Rechtsanwalt Marco Bianucci auch sorgfältig den immateriellen Schaden und die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Mandanten, um sicherzustellen, dass der Entschädigungsanspruch den vollen Umfang des erlittenen Schadens widerspiegelt, sei er materieller oder immaterieller Natur.
Die Verantwortung liegt in der Regel bei dem Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs, wie z. B. der ATM in Mailand, als Obhutsträger der Anlage. Wenn der Sturz jedoch durch ein unvorsichtiges Verhalten des Nutzers oder ein unvorhersehbares externes Ereignis verursacht wurde, kann die Entschädigung gekürzt oder verweigert werden. Es ist unerlässlich nachzuweisen, dass der Sturz auf eine Anomalie der Maschine zurückzuführen ist, wie z. B. einen plötzlichen Ruck oder eine defekte Stufe.
Die erste grundlegende Maßnahme ist, das zuständige Aufsichtspersonal sofort über den Vorfall zu informieren und sich ein Unfallprotokoll ausstellen zu lassen. Ebenso wichtig ist es, Fotos vom Zustand des Ortes und der Anlage zu machen, die Daten von eventuellen anwesenden Zeugen zu sammeln und sofort die Notaufnahme aufzusuchen, um die Verletzungen dokumentieren zu lassen. Ohne eine sofortige medizinische Dokumentation, die den Zusammenhang zwischen dem Unfall und dem körperlichen Schaden belegt, ist es sehr schwierig, eine Entschädigung zu erhalten.
Der Anspruch auf Schadensersatz aus unerlaubter Handlung verjährt in der Regel fünf Jahre ab dem Tag, an dem das Ereignis stattgefunden hat. Es wird jedoch dringend empfohlen, umgehend zu handeln. Die Einreichung des Entschädigungsanspruchs in kurzer Zeit ermöglicht es, Beweise zu sichern, die sonst verloren gehen könnten, wie z. B. Videoaufzeichnungen, die nur für einen begrenzten Zeitraum aufbewahrt werden.
Absolut. Einkaufszentren sind verpflichtet, die Sicherheit ihrer Kunden und die ordnungsgemäße Wartung von Rolltreppen und Laufbändern zu gewährleisten. Wenn der Unfall durch Fahrlässigkeit bei der Wartung verursacht wurde, wie z. B. das Vorhandensein von nicht gekennzeichneten rutschigen Substanzen oder defekten Stufen, können die Betreibergesellschaft oder die beauftragte Wartungsfirma für den Schaden haftbar gemacht werden.
Wenn Sie Opfer eines Unfalls auf einer Rolltreppe oder einem Laufband in Mailand geworden sind, lassen Sie nicht zu, dass die Zeit Ihre Rechte beeinträchtigt. Rechtsanwalt Marco Bianucci steht Ihnen zur Verfügung, um die Dynamik des Ereignisses zu analysieren und die Durchführbarkeit des Entschädigungsanspruchs zu bewerten. Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Marco Bianucci für eine erste Beratung und um die wirksamste Strategie zur Erzielung der gerechten Entschädigung für den erlittenen Schaden zu definieren.