Der Verlust eines Neugeborenen ist eine verheerende Erfahrung, die das Leben der Eltern unauslöschlich prägt. Wenn dieses tragische Ereignis durch medizinische Fehler während der Geburt verursacht wurde oder vermutet wird, dass es dadurch verursacht wurde, kommt zum Schmerz ein tiefes Gefühl der Ungerechtigkeit und das zwingende Bedürfnis hinzu, zu verstehen, was wirklich passiert ist. Als erfahrener Anwalt für Schadensersatzansprüche in Mailand versteht Rechtsanwalt Marco Bianucci die extreme Sensibilität dieser Situationen, in denen technisches Fachwissen zwangsläufig mit tiefem menschlichem Einfühlungsvermögen einhergehen muss.
Es geht nicht nur darum, eine finanzielle Entschädigung zu erhalten, sondern auch darum, die Verantwortlichkeiten festzustellen und sicherzustellen, dass ähnliche Fahrlässigkeiten nicht wieder vorkommen. Das italienische Recht bietet präzise Instrumente zum Schutz von Familien, die Opfer von ärztlichen Kunstfehlern geworden sind, und ermöglicht es ihnen, die erlittenen Schäden durch ein strenges und dokumentiertes rechtliches Verfahren anzuerkennen.
Die geltende Gesetzgebung und die gefestigte Rechtsprechung legen der Gesundheitseinrichtung und dem medizinischen Personal die Verpflichtung auf, mit Sorgfalt, Vorsicht und Fachwissen zu handeln. Wenn ein Neugeborenes stirbt, ist es unerlässlich zu prüfen, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Verhalten des medizinischen Personals und dem unglücklichen Ereignis besteht. Häufige Fehler können die Verzögerung bei der Durchführung eines dringenden Kaiserschnitts bei fetaler Notlage, die unsachgemäße Verwendung von Instrumenten wie Vakuumextraktor oder Zange oder die Nichtdiagnose von pränatalen Komplikationen sein.
Im Falle einer festgestellten ärztlichen Haftung sieht unser Rechtssystem die Entschädigung verschiedener Schadensposten vor. Die Hauptposition ist der Schaden durch Verlust der verwandtschaftlichen Beziehung, der das innere Leid und die Umwälzung des täglichen Lebens der Eltern, Geschwister und manchmal auch der Großeltern aufgrund des Verlusts des Angehörigen entschädigt. Hinzu kommen können der immaterielle Schaden (wenn das Neugeborene vor dem Tod eine gewisse Zeit überlebt hat) und die Erstattung entstandener Kosten, einschließlich Bestattungskosten.
Der Ansatz von Rechtsanwalt Marco Bianucci, einem erfahrenen Anwalt für Schadensersatzansprüche in Mailand, basiert auf einer sorgfältigen und objektiven Voranalyse. In diesen komplexen Fällen reicht Intuition nicht aus: Wissenschaftliche Unterstützung ist erforderlich. Aus diesem Grund arbeitet die Anwaltskanzlei Bianucci eng mit gerichtsmedizinischen Gutachtern und anerkannten Spezialisten für Gynäkologie und Neonatologie zusammen. Der erste Schritt ist immer die Beschaffung und eingehende Analyse der Klinikakte und der Kardiotokogramme.
Ziel ist es, eine solide Beweisgrundlage zu schaffen, noch bevor rechtliche Schritte eingeleitet werden. Rechtsanwalt Marco Bianucci bevorzugt, wo immer möglich, den Weg der Mediation und der außergerichtlichen Einigung mit den Versicherungsgesellschaften der Gesundheitseinrichtungen, um den Mandanten eine gerechte Entschädigung in angemessener Zeit zu gewährleisten und ihnen, wenn möglich, den emotionalen Stress eines langen Gerichtsverfahrens zu ersparen. Wenn die Gegenseite jedoch ihre Verantwortung nicht anerkennt, ist die Kanzlei bereit, die Rechte der Familie vor Gericht mit Entschlossenheit und Kompetenz zu verteidigen.
Das grundlegende Dokument ist die vollständige Klinikakte der Mutter und des Neugeborenen, die jeden Befund, jedes Tracing und jede ärztliche Anmerkung vom Zeitpunkt der Aufnahme bis zum unglücklichen Ereignis enthalten muss. Es ist unerlässlich, so schnell wie möglich eine beglaubigte Kopie vom Krankenhaus anzufordern. Rechtsanwalt Marco Bianucci kann Sie bei der korrekten Formulierung des Antrags auf Akteneinsicht unterstützen.
Im Bereich der vertraglichen Haftung des Arztes (die sich auf das Verhältnis zur Krankenhauskette bezieht) beträgt die Verjährungsfrist in der Regel zehn Jahre ab dem Zeitpunkt, an dem der Schaden eingetreten ist, oder ab dem Zeitpunkt, an dem man sich bewusst wurde, dass dieser Schaden auf einen ärztlichen Fehler zurückzuführen ist. Es ist jedoch immer ratsam, unverzüglich zu handeln, um die Beweiserhebung zu erleichtern.
Der Anspruch auf Entschädigung für den Verlust der verwandtschaftlichen Beziehung steht in erster Linie den Eltern zu. Die Rechtsprechung erkennt diesen Anspruch jedoch auch anderen engen Angehörigen zu, die durch den Verlust einen schweren Schaden erleiden, wie z. B. Geschwistern des Neugeborenen und Großeltern, sofern die emotionale Bindung und das erlittene Leid nachgewiesen werden.
Die Autopsie ist ein sehr wichtiges Instrument zur Feststellung der genauen Todesursachen und möglicher ärztlicher Fehler, aber sie ist nicht das einzige Beweismittel. In vielen Fällen reicht die Analyse der klinischen Unterlagen, der Tracings und der während der Geburt angewandten Verfahren aus, um entscheidende Fahrlässigkeiten oder Fehler aufzuzeigen.
Wenn Sie aufgrund mutmaßlicher Fehler während der Geburt den Verlust eines Kindes erlitten haben, ist es unerlässlich, sich an einen Fachmann zu wenden, der die technische und emotionale Komplexität der Angelegenheit bewältigen kann. Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Marco Bianucci für eine vorläufige Fallbewertung. Die Kanzlei in Mailand, Via Alberto da Giussano 26, steht Ihnen zur Verfügung, um Ihre Geschichte anzuhören und mit höchster Diskretion und Professionalität die Möglichkeiten auf Gerechtigkeit zu analysieren.