Avv. Marco Bianucci
Avv. Marco Bianucci

Anwalt für Schadensersatz

Rechtsschutz bei Stürzen und Unfällen

Ein Unfall aufgrund einer architektonischen Barriere ist kein Schicksal, sondern die Folge einer mangelnden Wahrung eines Grundrechts: des Rechts auf Mobilität und Sicherheit. Eine Person mit Behinderungen, die aufgrund eines beschädigten Bürgersteigs, einer nicht normgerechten Rampe oder eines anderen Hindernisses, das hätte beseitigt werden müssen, stürzt, hat das Recht, eine Entschädigung für den erlittenen Schaden zu verlangen und zu erhalten. Das Verständnis des rechtlichen Rahmens und der Verantwortlichkeiten öffentlicher und privater Akteure ist der erste Schritt, um seine Rechte geltend zu machen.

Die italienische Gesetzgebung, beginnend mit dem Gesetz 13/1989, schreibt die Beseitigung architektonischer Barrieren in privaten und öffentlichen Gebäuden sowie in städtischen Räumen vor. Wenn diese Bestimmung missachtet wird, haftet der Eigentümer oder Verwalter des Gebiets für die daraus entstehenden Schäden. Diese Haftung beruht hauptsächlich auf Artikel 2051 des Zivilgesetzbuches, der den Schaden durch verwahrte Sachen regelt. Die Behörde (z. B. die Gemeinde für eine Straße oder einen Bürgersteig) ist verpflichtet, Schäden zu ersetzen, die durch die von ihr verwahrte Sache verursacht wurden, es sei denn, sie kann den sogenannten 'höheren Gewalt' nachweisen, d. h. ein unvorhersehbares und außergewöhnliches Ereignis, das den Unfall verursacht hat.

Der Ansatz der Anwaltskanzlei Bianucci

Der Ansatz von Rechtsanwalt Marco Bianucci, Anwalt für Schadensersatzansprüche in Mailand, basiert auf einer rigorosen Fallanalyse und einer gezielten Strategie, um den kausalen Zusammenhang zwischen der architektonischen Barriere und dem erlittenen Schaden unmissverständlich nachzuweisen. Ziel ist es, mögliche Einwände der Gegenseite zu überwinden und dem Mandanten die gerechte Entschädigung für alle erlittenen negativen Folgen, sowohl physischer als auch moralischer Natur, zu sichern.

Der Weg zur Entschädigung gliedert sich in verschiedene strategische Phasen. Es beginnt mit einer sorgfältigen Beweiserhebung, die fotografische Dokumentation des Zustands des Ortes, technische Gutachten zur Bestätigung der Nichtkonformität der Barriere, ärztliche Berichte zur Bescheinigung des Ausmaßes der Verletzungen und Zeugenaussagen umfasst. Anschließend erfolgt die Schadensbezifferung, die nicht nur den biologischen Schaden (die Verletzung der psychophysischen Integrität), sondern auch den immateriellen Schaden (inneres Leid) und den materiellen Schaden (angefallene medizinische Kosten und entgangener Gewinn) umfasst. Die rechtliche Maßnahme, die mit einer formellen Schadensersatzforderung beginnt, wird mit Entschlossenheit geführt, um die Rechte der geschädigten Person vollständig zu wahren.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist für einen Sturz aufgrund einer architektonischen Barriere verantwortlich?

Die Verantwortung liegt bei der öffentlichen oder privaten Stelle, die die Verwahrung des Gebiets hat, in dem sich der Unfall ereignet hat. Für einen Bürgersteig oder einen Platz ist es in der Regel die Gemeinde; für die Gemeinschaftsbereiche eines Gebäudes ist es die Eigentümergemeinschaft. Die rechtliche Grundlage ist fast immer Artikel 2051 des Zivilgesetzbuches, der eine Form der verschuldensunabhängigen Haftung des Verwahrers vorsieht.

Welche Beweise muss ich unmittelbar nach dem Unfall sammeln?

Es ist unerlässlich, umgehend zu handeln. Wenn möglich, machen Sie klare Fotos vom Ort, vom Hindernis, das den Sturz verursacht hat, und von den erlittenen Verletzungen. Es ist wichtig, sofort die Notaufnahme aufzusuchen, um einen ärztlichen Bericht zu erhalten, der den Schaden und den Zusammenhang mit dem Sturz bescheinigt. Wenn Zeugen anwesend waren, sammeln Sie deren Kontaktdaten. Diese Dokumentation ist für die Schadensersatzforderung entscheidend.

Wie viel Zeit habe ich, um Schadensersatz zu fordern?

Das Recht auf Schadensersatz für rechtswidrige Handlungen, wie z. B. einen Sturz aufgrund der Verantwortung der öffentlichen Verwaltung, verjährt innerhalb von fünf Jahren ab dem Tag, an dem sich der Unfall ereignet hat. Obwohl die Frist relativ lang ist, ist es immer ratsam, die rechtlichen Schritte so bald wie möglich einzuleiten, um die Verwischung von Beweismitteln zu vermeiden.

Kann meine Unachtsamkeit die Verantwortung der Behörde ausschließen?

Nicht unbedingt. Die Rechtsprechung neigt dazu, das Opfer zu schützen, insbesondere wenn die Gefahr (die Tücke oder Falle) nicht sichtbar, vorhersehbar oder mit der gebotenen Sorgfalt vermeidbar war. Das Verhalten der geschädigten Person wird von Fall zu Fall bewertet, aber die Anwesenheit einer nicht normgerechten architektonischen Barriere stellt eine starke Vermutung der Verantwortung der verwahrenden Stelle dar.

Kontaktieren Sie den Anwalt für eine Bewertung Ihres Falls

Wenn Sie oder ein Familienmitglied einen körperlichen Schaden aufgrund von Nachlässigkeit bei der Verwaltung öffentlicher oder privater Räume erlitten haben, haben Sie das Recht auf eine vollständige Entschädigung. Die Einleitung eines Rechtsstreits gegen die öffentliche Verwaltung oder andere Stellen erfordert Fachwissen und eine klare Strategie. Rechtsanwalt Marco Bianucci kann Sie mit seiner langjährigen Erfahrung im Bereich Schadensersatzansprüche in Mailand während des gesamten Verfahrens unterstützen, um Ihre Rechte durchzusetzen.

Die Kontaktaufnahme mit der Anwaltskanzlei Bianucci, mit Sitz in der Via Alberto da Giussano 26 in Mailand, ermöglicht eine eingehende vorläufige Analyse Ihrer Situation und der konkreten Möglichkeiten, Gerechtigkeit zu erlangen. Gemeinsam können die Schritte zur Wahrung Ihrer Rechte festgelegt werden.