Wenn ein Arbeitsverhältnis endet, insbesondere wenn es zu einem Konflikt kommt, wird der Ruf des Arbeitnehmers zu einem wertvollen Gut, das für die weitere Karriere geschützt werden muss. Leider kommt es vor, dass ein ehemaliger Arbeitgeber, getrieben von Groll oder beruflicher Unredlichkeit, negative oder falsche Informationen über den ehemaligen Arbeitnehmer verbreitet und aktiv die Suche nach einer neuen Anstellung behindert. Als Anwalt für Schadensersatzansprüche in Mailand versteht Rechtsanwalt Marco Bianucci die Frustration und das Gefühl der Ungerechtigkeit, die daraus entstehen, dass eine neue berufliche Chance aufgrund diffamierender Handlungen anderer verbaut wird, zutiefst. Es geht nicht nur um verletzten Stolz, sondern um einen greifbaren wirtschaftlichen und beruflichen Schaden, den die italienische Rechtsordnung anerkennt und sanktioniert.
Das Verhalten eines ehemaligen Arbeitgebers, der unwahre oder herabwürdigende Referenzen abgibt, kann sowohl eine zivilrechtliche unerlaubte Handlung als auch, in schwereren Fällen, eine Straftat der Verleumdung darstellen. Aus zivilrechtlicher Sicht, die für die Erlangung einer wirtschaftlichen Entschädigung relevant ist, wird auf Artikel 2043 des italienischen Zivilgesetzbuches verwiesen, der jeden verpflichtet, der anderen einen ungerechtfertigten Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Im Arbeitskontext bedeutet dies das Recht auf Schadensersatz für den sogenannten Verlust von Chancen (perdita di chance). Der Verlust von Chancen ist nicht die bloße Erwartung, eine Stelle zu bekommen, sondern die konkrete und tatsächliche Möglichkeit, ein nützliches Ergebnis (die Einstellung) zu erzielen, das durch das rechtswidrige Verhalten des ehemaligen Arbeitgebers vereitelt wird. Um Gerechtigkeit zu erlangen, muss der kausale Zusammenhang zwischen den herabwürdigenden Worten des ehemaligen Arbeitgebers und der Nichtanstellung oder der Nichtverlängerung des Vertrags bei einem neuen Unternehmen nachgewiesen werden.
Rechtsanwalt Marco Bianucci, ein erfahrener Anwalt für Schadensersatzansprüche in Mailand, geht diese heiklen Fälle mit einer rigorosen Strategie zur Beweiserhebung an, die oft die größte Hürde in diesen Streitigkeiten darstellt. Der Ansatz der Kanzlei konzentriert sich auf die detaillierte Analyse der zwischen dem ehemaligen Arbeitgeber und den potenziellen neuen Arbeitgebern geführten Kommunikation und nutzt gegebenenfalls legitime Ermittlungsinstrumente, um das schädigende Verhalten zu dokumentieren. Ziel ist es, ein solides Beweisbild zu erstellen, das nicht nur die erfolgte Verleumdung, sondern auch das Ausmaß des erlittenen Schadens nachweist. Der geforderte Schadensersatz wird sowohl den materiellen Schaden, verstanden als entgangener Gewinn aus dem Verlust der Arbeitsmöglichkeit, als auch den immateriellen Schaden, der sich auf die Verletzung des beruflichen Ansehens und das durch die unerlaubte Handlung verursachte innere Leid bezieht, umfassen. Die Kompetenz von Rechtsanwalt Marco Bianucci ermöglicht es, die komplexe Rechtsprechung zum Verlust von Chancen in konkrete Argumente zum Schutz des Mandanten zu übersetzen.
Der Beweis ist das entscheidende und oft komplexeste Element. Er kann durch Zeugenaussagen von Personalvermittlern oder neuen Arbeitgebern, die die negativen Referenzen erhalten haben, oder durch E-Mails oder Nachrichten erbracht werden. In einigen Fällen kann der auf Schadensersatz spezialisierte Anwalt spezifische Strategien empfehlen, um das rechtswidrige Verhalten gesetzeskonform aufzudecken.
Der Verlust von Chancen ist nicht die Gewissheit, dass Sie eingestellt worden wären, sondern die erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass dies geschehen wäre, wenn die Einmischung des ehemaligen Arbeitgebers nicht stattgefunden hätte. Der Schadensersatz wird vom Richter nach Billigkeitsgrundsätzen berechnet, basierend auf der Wahrscheinlichkeit, die Sie hatten, diese Stelle zu bekommen.
Der Arbeitgeber hat das Recht, Kritik zu äußern oder objektive Fakten wiederzugeben, muss aber die Grenze der formalen Angemessenheit und der Wahrhaftigkeit wahren. Wenn die Informationen in übermäßig abfälliger Weise dargelegt werden oder wenn Details offengelegt werden, die dem Datenschutz unterliegen und für die Referenz nicht notwendig sind, kann dennoch eine ersatzpflichtige Haftung entstehen.
Das Recht auf Schadensersatz aus unerlaubter Handlung verjährt in der Regel fünf Jahre ab dem Zeitpunkt, an dem das Ereignis eingetreten ist und der Geschädigte davon Kenntnis erlangt hat. Es ist jedoch unerlässlich, unverzüglich zu handeln, um die für die Unterstützung des Falles notwendigen Beweise und Zeugenaussagen zu sichern.
Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Karriere durch die Worte eines ehemaligen Arbeitgebers zu Unrecht behindert wurde, ist es unerlässlich, die zu ergreifenden Maßnahmen sorgfältig zu prüfen. Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Marco Bianucci in seiner Kanzlei in Mailand in der Via Alberto da Giussano, 26. Durch eine vorläufige Analyse der Unterlagen und Fakten können wir die wirksamste Strategie definieren, um Ihre Professionalität zu schützen und den gerechten Schadensersatz zu erhalten.