Wenn nach einem heftigen Gewitter der Keller, die Garage oder die Geschäftsräume überflutet werden, ist das eine Erfahrung, die Frustration und erhebliche wirtschaftliche Schäden verursacht. Oft ist die Ursache jedoch nicht ausschließlich auf die Außergewöhnlichkeit des Wetterereignisses zurückzuführen, sondern auf mangelnde Wartung des städtischen Abwassersystems. Als Anwalt für Schadensersatzansprüche in Mailand versteht Rechtsanwalt Marco Bianucci die Schwierigkeiten, mit denen Privatpersonen und Unternehmer in diesen Situationen konfrontiert sind, wo sich zu dem materiellen Schaden die bürokratische Komplexität des Umgangs mit der öffentlichen Verwaltung oder den Betreibern der integrierten Wasserversorgung gesellt.
Die maßgebliche rechtliche Regelung für Schäden, die durch Überschwemmungen aufgrund von Fehlfunktionen oder Verstopfungen der Abwasserkanäle verursacht werden, findet sich hauptsächlich in Artikel 2051 des italienischen Zivilgesetzbuches. Diese Norm legt die verschuldensunabhängige Haftung des Verwahrers für Schäden fest, die durch die von ihm verwahrten Sachen verursacht werden. Im spezifischen Kontext gilt der Eigentümer oder Betreiber des Abwassernetzes (oft die Gemeinde oder eine beauftragte Beteiligungsgesellschaft) als Verwahrer der Infrastruktur und ist folglich für Schäden haftbar, die diese Dritten zufügt. Die Rechtsprechung hat klargestellt, dass die Behörde verpflichtet ist, die ständige Wartung und Reinigung der Kanäle sicherzustellen, um den ordnungsgemäßen Abfluss von Wasser zu gewährleisten, auch im Hinblick auf starke Wetterereignisse.
Es ist wichtig zu betonen, dass die Behörde, um sich von der Haftung zu befreien, den sogenannten "Zufall" nachweisen muss. Das bedeutet, dass nachgewiesen werden muss, dass das Niederschlagsereignis von so außergewöhnlicher und unvorhersehbarer Tragweite war, dass jedes Entwässerungssystem, selbst wenn es perfekt gewartet wurde, nutzlos war. Ein einfaches Gewitter, egal wie stark, stellt jedoch nicht automatisch einen Zufall dar, wenn nachgewiesen wird, dass die Abflüsse mit Blättern oder Schutt verstopft waren oder dass die Hebeanlagen nicht ordnungsgemäß funktionierten. Ohne den strengen Nachweis der absoluten Außergewöhnlichkeit des Ereignisses ist die Behörde zum Schadensersatz verpflichtet.
Die Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs gegen eine öffentliche Behörde oder ein großes Verwaltungsunternehmen erfordert eine unanfechtbare Beweisführungsstrategie. Der Ansatz von Rechtsanwalt Marco Bianucci, einem erfahrenen Anwalt für Schadensersatzansprüche in Mailand, konzentriert sich auf die sorgfältige Rekonstruktion des Kausalzusammenhangs zwischen mangelnder Wartung und dem erlittenen Schaden. Die Anwaltskanzlei Bianucci beschränkt sich nicht auf das Versenden einer Abmahnung, sondern koordiniert eine eingehende technische Analyse, bei der gegebenenfalls Sachverständige Ingenieure hinzugezogen werden, um den Zustand der Örtlichkeiten und die Aufnahmekapazität des Abwassernetzes zum Zeitpunkt des Schadensereignisses zu bewerten.
Die Verteidigungsstrategie sieht eine vorgerichtliche Phase vor, die darauf abzielt, eine gütliche Einigung der Streitigkeit durch Verhandlungen mit den Versicherungsgesellschaften des haftenden Betreibers zu erzielen. Ziel ist es, eine angemessene Entschädigung für alle erlittenen Schäden zu erhalten, die nicht nur die strukturellen Schäden an der Immobilie und die zerstörten beweglichen Güter (Möbel, Waren, Maschinen) umfassen, sondern auch die Kosten für Reinigung, Entwässerung und, im Falle von Gewerbebetrieben, den entgangenen Gewinn aufgrund der erzwungenen Schließung des Betriebs. Die fundierten Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten in Mailand und der Rechtsprechung des Gerichts von Mailand ermöglichen es der Kanzlei, die rechtlichen Schritte effektiv und pragmatisch zu kalibrieren.
Die Verantwortung liegt in der Regel bei dem Betreiber des Wasserdienstes oder der Gemeinde als Verwahrer des öffentlichen Abwassernetzes gemäß Art. 2051 Zivilgesetzbuch. Wenn die Überschwemmung durch eine Verstopfung oder mangelnde Wartung des öffentlichen Abschnitts verursacht wird, ist die Behörde verpflichtet, den Schaden zu ersetzen, es sei denn, sie kann den Zufall nachweisen.
Es ist entscheidend, den Zustand der Örtlichkeiten sofort zu dokumentieren. Machen Sie detaillierte Fotos und Videos, die den Wasserstand und die beschädigten Güter zeigen, bevor Sie mit der Reinigung beginnen. Bewahren Sie alle Rechnungen für Entwässerungs-, Reinigungs- und Wiederherstellungsarbeiten auf und fordern Sie, wenn möglich, die Feuerwehr oder die örtliche Polizei an, um ein offizielles Protokoll des Vorfalls zu erhalten.
Nicht alle starken Regenfälle gelten als Zufall. Um den Betreiber von der Haftung zu befreien, muss das Wetterereignis von außergewöhnlicher Intensität, unvorhersehbar und unvermeidlich sein und die Dimensionierungsgrenzen eines fachgerecht gebauten und gut gewarteten Abwassersystems überschreiten. Wenn die Abwasserkanäle verstopft waren, kann auch ein starker Regen nicht als Zufall gelten.
Absolut. Im Falle von Gewerbebetrieben können neben dem tatsächlichen Schaden (Schäden an Räumlichkeiten und Waren) auch der entgangene Gewinn geltend gemacht werden, d. h. der Verdienstausfall aufgrund der Unmöglichkeit, während der für die Wiederherstellung der Räumlichkeiten erforderlichen Tage zu arbeiten.
Wenn Sie aufgrund einer Überschwemmung, die durch mangelnde Wartung der Abwasserkanäle verursacht wurde, Schäden erlitten haben, ist es wichtig, umgehend zu handeln, um die Möglichkeit eines angemessenen Schadensersatzes nicht zu gefährden. Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Marco Bianucci für eine vorläufige Prüfung Ihrer Situation. Die Anwaltskanzlei Bianucci erwartet Sie in ihrem Büro in Mailand, in der Via Alberto da Giussano 26, um die am besten geeignete Strategie zum Schutz Ihres Vermögens zu definieren.