Die nicht einvernehmliche Verbreitung intimer Bilder oder Videos, allgemein bekannt als „Rache-Porn“, stellt eine tiefgreifende und schmerzhafte Verletzung der persönlichen Sphäre, der Privatsphäre und der Würde eines Menschen dar. Wir verstehen, dass es eine traumatisierende Erfahrung ist, sich in dieser Situation zu befinden, die Angst, Scham und ein Gefühl der Ohnmacht hervorruft. Es ist wichtig zu wissen, dass das italienische Recht konkrete Instrumente bietet, um dringend einzugreifen, die Inhalte entfernen zu lassen und eine gerechte Entschädigung für die erlittenen schweren Schäden zu erhalten. Als erfahrener Anwalt für Schadensersatz in Mailand unterstützt Rechtsanwalt Marco Bianucci die Opfer dieser Straftat und bietet gezielte rechtliche Unterstützung, um Gelassenheit und Gerechtigkeit wiederherzustellen.
Im Jahr 2019 hat der Gesetzgeber mit der Einführung des Gesetzes, bekannt als „Codice Rosso“, den Straftatbestand der unerlaubten Verbreitung sexuell expliziter Bilder oder Videos (Art. 612-ter StGB) in unser Rechtssystem aufgenommen. Dieses Gesetz bestraft jeden, der nach der Erstellung oder dem Entwenden von sexuell expliziten Bildern oder Videos einer Person diese ohne deren Zustimmung sendet, übergibt, abtritt, veröffentlicht oder verbreitet. Das Gesetz schützt das Opfer auch dann, wenn die Bilder ursprünglich mit dessen Zustimmung erstellt wurden, und sanktioniert die spätere unbefugte Verbreitung. Die vorgesehene Strafe ist eine Freiheitsstrafe von einem bis zu sechs Jahren und eine erhebliche Geldstrafe, mit spezifischen erschwerenden Umständen, wenn die Tat vom Ehegatten, auch getrennt oder geschieden lebenden, oder von einer Person begangen wird, die in einer Liebesbeziehung steht oder stand.
Der Ansatz von Rechtsanwalt Marco Bianucci, einem erfahrenen Anwalt für Schadensersatz in Mailand, gliedert sich in zwei parallele und sich ergänzende Bereiche. Der erste und dringendste ist die sofortige Maßnahme zur Entfernung der Inhalte. Durch gezielte Meldungen an Online-Plattformen, soziale Netzwerke und gegebenenfalls durch dringende Anträge an den Datenschutzbeauftragten (Garante per la Protezione dei Dati Personali) wirken wir darauf hin, die Verbreitung des illegalen Materials so schnell wie möglich zu stoppen. Parallel dazu wird der Weg zur Erlangung einer gerechten Entschädigung eingeleitet. Diese beschränkt sich nicht nur auf den materiellen Schaden, sondern umfasst vor allem den immateriellen Schaden, der den moralischen Schaden (inneres Leid), den biologischen Schaden (etwaige dokumentierte psychophysische Störungen) und den existenziellen Schaden (die negative Veränderung der Lebensgewohnheiten und sozialen Beziehungen) einschließt. Unsere Strategie zielt darauf ab, jede einzelne Schadensposition präzise zu quantifizieren, um sicherzustellen, dass die Entschädigung die Schwere des erlittenen Schadens vollständig widerspiegelt.
Der Straftatbestand der unerlaubten Verbreitung sexuell expliziter Bilder oder Videos ist nur auf Anzeige des Geschädigten strafbar. Die Frist für die Einreichung der Anzeige beträgt sechs Monate ab dem Zeitpunkt, an dem man von der Tat Kenntnis erlangt. Es ist entscheidend, umgehend zu handeln, um das Recht, den Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen, nicht zu verlieren und die Verfahren zur Entfernung der Inhalte sofort einzuleiten.
Die Entfernung kann direkt bei den Plattformen (soziale Netzwerke, Websites) beantragt werden, die die Inhalte hosten, indem diese als Verletzung der Privatsphäre und des Gesetzes gemeldet werden. Bei Untätigkeit kann eine Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten eingereicht werden, der die Sperrung des Inhalts anordnen kann. Ein Anwalt kann diese Verfahren schnell und effektiv durchführen und die Erfolgsaussichten erhöhen.
Es gibt keinen festen Betrag. Die Quantifizierung der Entschädigung hängt von vielen Faktoren ab, darunter die Weite der Verbreitung, die Dauer, während der das Material online war, die psychologischen Folgen für das Opfer, der Schaden für seine persönliche und berufliche Reputation und die Auswirkungen auf sein soziales Leben. Eine eingehende rechtliche Analyse des spezifischen Falls ist erforderlich, um eine angemessene Forderung zu formulieren.
Der moralische Schaden stellt das innere Leid, die seelische Qual, die Angst und die Scham dar, die das Opfer aufgrund der Verletzung seiner Intimität und Würde erleidet. Er ist eine wesentliche Komponente der Entschädigung, da er die verheerenden psychologischen Auswirkungen anerkennt, die die nicht einvernehmliche Verbreitung intimer Bilder auf das Leben einer Person haben kann.
Wenn Sie Opfer der unerlaubten Verbreitung privater Bilder sind, müssen Sie sich dieser Situation nicht allein stellen. Schnelles Handeln ist entscheidend, um den Schaden zu begrenzen und den Weg zur Gerechtigkeit einzuleiten. Die Anwaltskanzlei Bianucci mit Sitz in Mailand, Via Alberto da Giussano, 26, bietet eine umfassende und vertrauliche Rechtsberatung. Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Marco Bianucci für eine eingehende Bewertung Ihres Falls und zur Festlegung der effektivsten Strategie zu Ihrem Schutz.