Ein plastischer oder ästhetischer Eingriff ist oft der Wunsch, das eigene Aussehen und damit das eigene psychische Wohlbefinden zu verbessern. Wenn das Ergebnis der Operation jedoch zu entstellenden Narben oder unvorhergesehenen ästhetischen Schäden führt, können die emotionale und körperliche Traumatisierung tiefgreifend sein. In diesen sensiblen Momenten ist das Verständnis der eigenen Rechte der erste Schritt zur Gerechtigkeit. Als erfahrener Anwalt für Schadensersatz in Mailand versteht Rechtsanwalt Marco Bianucci die Frustration und das Gefühl der Ohnmacht, die aus einem schlecht ausgeführten Eingriff resultieren, vollkommen und bietet gezielte und fundierte rechtliche Unterstützung.
Im italienischen Rechtswesen unterliegt die plastische und ästhetische Chirurgie den Vorschriften zur medizinischen Haftung, jedoch mit einigen entscheidenden Besonderheiten. Im Gegensatz zu anderen chirurgischen Eingriffen, die ausschließlich der Behandlung einer Krankheit dienen, zielt die ästhetische Chirurgie primär auf die Verbesserung des körperlichen Erscheinungsbildes ab. Dies bedeutet, dass der Arzt eine Verpflichtung eingeht, die, obwohl sie formal eine Bemühungsverpflichtung ist, höchste Sorgfalt und Fachkenntnis erfordert, insbesondere wenn präoperative Versprechungen bezüglich des ästhetischen Ergebnisses spezifisch waren.
Damit ein Anspruch auf Schadensersatz geltend gemacht werden kann, muss nachgewiesen werden, dass die abnormalen Narben, Asymmetrien oder ästhetischen Schäden die direkte Folge eines ärztlichen Fehlers sind. Dieser Fehler kann in einer unzureichenden chirurgischen Technik, einer mangelhaften postoperativen Betreuung oder – ein entscheidender Aspekt – in einer fehlerhaften Aufklärung bestehen. Die informierte Zustimmung muss detailliert sein und alle möglichen Risiken abdecken, einschließlich derer, die mit einer schlechten Narbenbildung verbunden sind, damit der Patient vor dem Betreten des Operationssaals eine vollständig informierte Entscheidung treffen kann.
Die Auseinandersetzung mit einer Streitigkeit wegen Schäden durch ästhetische Chirurgie erfordert großes Einfühlungsvermögen und tiefgreifende technische Kompetenz. Der Ansatz von Rechtsanwalt Marco Bianucci, einem erfahrenen Anwalt für Schadensersatz in Mailand, basiert auf einer rigorosen und personalisierten Analyse jedes einzelnen Falls. Die Anwaltskanzlei Bianucci überlässt nichts dem Zufall und geht mit einer sorgfältigen Sammlung von klinischen Unterlagen, Krankenakten und prä- und postoperativen fotografischen Beweisen vor.
Ein zentrales Element der Strategie der Kanzlei ist die enge Zusammenarbeit mit gerichtlich bestellten Sachverständigen und anerkannten Spezialisten für plastische Chirurgie. Diese Synergie ist unerlässlich, um unanfechtbare medizinisch-rechtliche Gutachten zu erstellen, die den Kausalzusammenhang zwischen dem Handeln des Chirurgen und dem erlittenen ästhetischen und psychischen Schaden des Patienten nachweisen können. Das Ziel von Rechtsanwalt Marco Bianucci ist es, den Mandanten in jeder Phase zu schützen, wobei, wo immer möglich, eine außergerichtliche Einigung bevorzugt wird, um Zeit und Stress zu reduzieren, aber sich mit größter Sorgfalt auf einen möglichen Rechtsstreit vor Gericht vorzubereiten, falls die Gegenseite nicht kooperativ ist.
Nach geltendem italienischem Recht variiert die Verjährungsfrist für Klagen gegen die Gesundheitseinrichtung oder den Arzt je nach Art der Haftung. Im Allgemeinen gilt eine Frist von zehn Jahren bei vertraglicher Haftung der Einrichtung, die ab dem Zeitpunkt zu laufen beginnt, an dem der Schaden objektiv wahrnehmbar und erkennbar wird. Es ist jedoch ratsam, sich umgehend zu melden, um die Sammlung klinischer Beweise zu erleichtern.
Absolut. Die Unterzeichnung der informierten Zustimmung entbindet den Arzt nicht von seiner Verantwortung im Falle eines chirurgischen Fehlers oder einer Fahrlässigkeit bei der Durchführung des Eingriffs. Darüber hinaus kann, wenn das unterschriebene Dokument allgemein, unvollständig war oder das spezifische Risiko der entstellenden Narbe, die sich dann ereignete, nicht klar erläutert wurde, die Zustimmung selbst als ungültig betrachtet werden und eine weitere Grundlage für die Schadensersatzforderung wegen Verletzung des Rechts auf Selbstbestimmung darstellen.
Der Schadensersatz zielt darauf ab, den Patienten vollständig für die erlittenen Schäden zu entschädigen. Er umfasst den biologischen Schaden, der die Verletzung der psycho-physischen Integrität und den eigentlichen ästhetischen Schaden einschließt. Hinzu kommt der immaterielle Schaden für das erlittene innere Leid und die Belastung sowie der materielle Schaden, der die bereits entstandenen medizinischen Kosten, die für zukünftige Korrektureingriffe erforderlichen Kosten und mögliche wirtschaftliche Verluste aufgrund der Arbeitsunfähigkeit durch den Schaden oder nachfolgende Krankenhausaufenthalte abdeckt.
Mit den Folgen eines misslungenen ästhetischen Eingriffs zu leben, ist eine Last, die Sie nicht allein tragen müssen. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie aufgrund von entstellenden Narben oder ärztlichen Fehlern einen Schaden erlitten haben, ist es unerlässlich, die Situation mit einem qualifizierten Fachmann zu bewerten. Die Kosten und Zeitpläne eines Gerichtsverfahrens hängen von zahlreichen spezifischen Faktoren des Einzelfalls ab, wie z. B. der Notwendigkeit komplexer medizinischer Gutachten, der Schwere des Schadens und dem Verhalten der Gegenseite. Während des ersten Gesprächs wird Rechtsanwalt Marco Bianucci Ihre Unterlagen sorgfältig prüfen und Ihnen einen klaren und transparenten Überblick über die möglichen Strategien und die voraussichtlichen Kosten geben. Kontaktieren Sie die Anwaltskanzlei Bianucci in der Niederlassung in Mailand, Via Alberto da Giussano, 26, um einen Termin zu vereinbaren und den Weg zur Erlangung der Ihnen zustehenden Entschädigung zu beginnen.